Neue Ideen, offene Tools: OCDCpro beim Chip Design Forum in Dresden
Am 13. Mai war unser OCDCPro Team beim Chip Design Forum in Dresden. Das Programm war gespickt mit interessanten Vorträgen, die uns einige neue Denkanstöße geliefert haben.
Am 13. Mai war unser OCDCPro Team beim Chip Design Forum in Dresden. Das Programm war gespickt mit interessanten Vorträgen, die uns einige neue Denkanstöße geliefert haben. Der Impulsvortrag von Frau Dr. Tauchnitz (VDI/VDE) zu den aktuellen DE:sign-Projekten und dem Potenzial offener EDA-Werkzeuge hat wichtige Perspektiven für zukünftige Entwicklungen im Chip-Design aufgezeigt und die aktuellen Vorhaben und Projekte des Projektträgers vorgestellt. Ein zentrales Thema, das sich durch viele Diskussionen zog, war die wachsende Relevanz von Open-Source-EDA-Tools. Quelloffene Ansätze spielen zwar oft in der Ausbildung eine Rolle, stehen aber im Vergleich zu kommerziellen Produkten oft noch vor Herausforderungen bezüglich des technischen Stands und der Produktionsreife. Dennoch sind sie für KMUs und Start-ups eine interessante Alternative zu proprietären Werkzeugen mit ihren Lizenzkosten und Beschränkungen. In diesem Zusammenhang war der Beitrag von Dr. Norbert Wehn (RPTU Kaiserslautern-Landau) und Prof. Dr. Robert Weigel (Deutsche Akademie der Technikwissenschaften) zur DI-QDISC Studie besonders spannend. DI-QDISC lotete aus, wie quelloffene Werkzeuge die technologische Souveränität und Innovationskraft Europas stärken können, auch im Hinblick auf Geschäftsmodelle und die Übertragbarkeit erfolgreicher Open-Source-Prinzipien auf die Mikroelektronik.
Die Postersession bereicherte das Programm und bot einen idealen Rahmen für den Austausch mit Interessierten anderen Initiativen und Projekten im Bereich Chip-Design. Wir kehren mit vielen neuen Impulsen zurück und freuen uns darauf, die gewonnenen Erkenntnisse ins Projekt einfließen zu lassen.




